Römer und Limes

In Rheinbrohl begegnet man immer wieder den Spuren der Römer, die vor etwa 2000 Jahren nicht nur hier siedelten und den Weinanbau mitbrachten. Am Rheinufer begannen sie auch mit dem Bau des Limes, der von hier über 540 Kilometer bis zur Donau die damalige römische Reichsgrenze sicherte. Die Römer sprachen daher vom "caput limitis", dem Kopf des Limes. Geschichtliche Zeugnisse findet man in Rheinbrohl sowohl in Form von Fundamentresten römischer Wachtürme, Wallaufschüttungen aber auch in Rekonstruktionen von Palisadenmauern und zwei Römertürmen.
 
Rheinbrohl gab sich schon seit Jahrzehnten selbst den Beinamen "Weinort am Römerwall". Mit Anerkennung des Limes als Weltkulturerbe durch die UNESCO im Jahr 2005 erhielt nicht nur das Interesse an der eigenen Geschichte sondern auch der Wunsch, diese Geschichte vielen Interessierten, besonders Kindern und Jugendlichen,  näher zu bringen und somit für den Fremdenverkehr zu nutzen, neuen Auftrieb. Die Konzeption der RömerWelt (  http://www.roemer-welt.de/Die-RoemerWelt/Das-Erlebnismuseum/ ) im Rheinbrohler Ortsteil Arienheller, direkt am historisch nachweisbaren Verlauf des Limes gelegen, war die logische Konsequenz.

Römerlager Rheinbrohl

Mit finanzieller Unterstützung durch das Land Rheinland-Pfalz wurde der Bau des Museums 2008 realisiert. Hier kann nun Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes begriffen werden. Nicht selten haben die Besucher persönlichen Kontakt mit "richtigen Römern" von der Kohorte 26 des Vereins BROELE TRANS RHENUM e.V. (lateinisch: COHORS XXVI VCR) ( http://www.cohorte.de/ ).


Römerlager Rheinbrohl

 
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