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Römer und Limes!

In Rheinbrohl begegnet man immer wieder den Spuren der Römer, die vor etwa 2000 Jahren nicht nur hier siedelten und den Weinanbau mitbrachten. Am Rheinufer begannen sie auch mit dem Bau des Limes, der von hier über 540 Kilometer bis zur Donau die damalige römische Reichsgrenze sicherte. Die Römer sprachen daher vom "caput limitis", dem Kopf des Limes. Geschichtliche Zeugnisse findet man sowohl in Form von Fundamentresten römischer Wachtürme, Wallaufschüttungen aber auch in Rekonstruktionen von Palisadenmauern und einem Römerturm.

Nicht nur, weil der Limes als UNESCO-Welterbe anerkannt wurde, sondern weil ein ganzer Ort, nein sogar eine ganze Region die Spuren seiner Geschichte erhalten will, werden die historischen Beziehungen zu den Römern in vielfältiger Weise gepflegt und manchmal sogar gelebt. Zum Beispiel bei der Kohorte 26 des Vereins BROELE TRANS RHENUM e.V. (lateinisch: COHORS XXVI VCR) (siehe http://www.cohorte.de/) bei der Frauen und Männer ihre historische Bekleidung nicht nur herstellen sondern bei Veranstaltungen tragen.

Römer LogoHier in Rheinbrohl am "Caput Limitis" hat am 16. August 2008 im Ortsteil Arienheller der erster Teilbereich in der RÖMERWELT, die Ausstellung mit dem Motto "Grenzgänge" eröffnet. In dem Museum werden die Lebensumstände am Limes vor 2000 Jahren wieder lebendig. Eine spannende Ausstellung zum Anfassen und Ausprobieren. Ein Erlebnis mit allen Sinnen!

Die Spuren der Römer können interessierte Besucher auch im Rahmen von geführten Wanderungen entdecken. Verschiedene Routen unterschiedlicher Länge stehen Ihnen hier zur Auswahl. Weitere Informationen finden Sie unter "Wanderungen am Limes".

Auch außerhalb des Limeswandertages finden römerinteressierte Wanderfreunde auf dem Limeswanderweg zu den Relikten des Limes in der näheren und weiteren Gemarkung. Radfahrer erkunden die Römerspuren auf dem Limesradweg und wer es bequemer liebt, der kann auf der Limesstraße (siehe http://www.limesstrasse.de) sogar bis zur Donau per Auto den Römern folgen.